Motorrad - Wahlkampf mit einem Motorrad namens Merkel: Es handelt es sich um ein legendäres Motorrad aus dem Jahre 1911 aus den USA
Vergrößern Motorrad - Wahlkampf mit einem Motorrad namens Merkel | Bild: ©

Neckarsulm (ddp-bwb). Ein wenig Wahlkampf steckt schon dahinter, wenn Kanzleramtschef Thomas de Maizière (CDU) am 27. August das Deutsche Zweirad- und NSU-Museum in Neckarsulm besucht. Dort wird ihm eine aktuelle Leihgabe des Hauses präsentiert, die «Flying Merkel». Bei dem guten Stück handelt es sich um ein legendäres Motorrad aus dem Jahre 1911 aus den USA.

Die Rarität, die nach Angaben des Museums bisher kaum in Europa gezeigt wurde, befindet sich im Originalzustand - für den Wahlkämpfer Maizière ein schöner Hintergrund für einen Fototermin. Zu ihrer Zeit kam die Maschine auf eine Höchstgeschwindigkeit von fast 100 Stundenkilometern.

Von Kennern wird die «Flying Merkel» als «Mischung aus archaischer Mechanik und technischer Neuerung» beschrieben, die die Genialität des Konstrukteurs Merkel unterstreiche, der mit diesem Motorrad etliche physikalische Probleme löste. Joseph Merkel, ein innovativer Ingenieur, widmete sich zwischen 1902 und 1917 in Milwaukee, Wisconsin, dem Zweiradbau. Sein Motorrad mit dem Namen «The flying Merkel» schrieb Motorradgeschichte.

Dass der Name «Merkel» bei Bikern eine so guten Klang hat, liegt noch an einem anderen Merkel: «Flying Fred», Fred Merkel aus Stockten (USA), gilt als einer der erfolgreichsten Superbike-Piloten der Motorradgeschichte.

(ddp)