München (ddp-bwb). Vier Monate nach dem Amoklauf von Winnenden mit 16 Toten haben die Familien der Opfer nur wenige Spenden erhalten. Auf dem Konto des «Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden» sind nach Angaben des Bündnis-Gründers Hardy Schober bislang 4382,53 Euro eingegangen. Schober sagte dem Nachrichtenmagazin FOCUS, die größte Einzelspende betrage 500 Euro. Schober hatte bei dem Blutbad am 11. März seine Tochter verloren.

Mit Spenden, Benefiz-Erlösen und Honoraren aus Medien-Auftritten will das Bündnis Projekte für mehr Sicherheit an Schulen finanzieren. Für den Herbst ist die Gründung einer Stiftung geplant, die sich unter anderem für ein Verbot von Killerspielen einsetzen will.

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