Halle (ots) - Der Trinkwasser-Zweckverband Südharz hat Familien mit Kleinkindern in der Region Allstedt (Mansfeld-Südharz) untersagt, Leitungswasser für die Kindernahrung zu verwenden, berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe). Das Wasser aus den Brunnen in Allstedt, Emseloh und Winkel enthält mehr Uran als erlaubt. Seit November sind pro Liter nur noch zehn Mikrogramm des giftigen Schwermetalls zulässig, in dem Trinkwasser waren im Durchschnitt zwölf bis 13 Mikrogramm nachgewiesen worden. Die Familien werden von dem Trinkwasser-Verband nun ebenso wie eine Kindertagesstätte in Allstedt mit unbelastetem Ersatzwasser versorgt.

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