Durch den geplanten Konzernumbau würden Existenzen gefährdet oder gar vernichtet, sagte die Berliner Daimler-Betriebsrätin Susanne Manns. Eine solche «Kostensenkungsorgie» habe das Unternehmen noch nie gesehen. Betriebsrat und IG Metall forderten, keine Standorte zu schließen, alle Arbeitsplätze zu erhalten und die Bindung an den Metalltarifvertrag aufrecht zu erhalten.
Im Mai hatte der Daimler-Konzern angekündigt, seine Finanzsparte von Berlin nach Stuttgart zu verlegen. Die weltweite Zentrale von Daimler Financial Services werde vom Potsdamer Platz wegziehen und mit der Stuttgarter Zentrale der Mercedes-Benz-Bank zusammengeführt, hieß es. Dadurch könnten jährlich etwa 50 Millionen Euro eingespart werden. Laut IG Metall sollen dabei fast 500 Arbeitsplätze in Berlin abgebaut werden.
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