Am Dienstag hatten laut Zeitung rund 50 Ermittler die Geschäftsräume der Firma in Hessen sowie die Wohn- und Büroräume der Beschuldigten durchsucht. Auch in angemieteten Büros im BASF-Stammwerk in Ludwigshafen hatten Polizei und Staatsanwaltschaft nach Unterlagen gesucht. Allein in Hessen seien 700 Aktenordner mit Geschäftsunterlagen sichergestellt worden.

Die BASF war durch interne Kontrollen hinter die fragwürdigen Geschäfte gekommen und hatte die Polizei bereits im November eingeschaltet. Nach ersten Ermittlungen sollen die Firmenmitarbeiter Gerüstmontage- und Rohrleitungsarbeiten mehrfach abgerechnet haben. Der BASF-Mitarbeiter soll dafür im Gegenzug von der hessischen Firma private Geld- und Sachleistungen erhalten haben. Dem Chemiekonzern soll dadurch ein Schaden von mindestens 400 000 Euro entstanden sein.

ddp/mar