Reilly hatte zuvor den Zukunftsplan von GM für das Tochterunternehmen Opel vorgestellt.
Der Zukunftsplan sieht Kosten für die Umsetzung in Höhe von 3,3 Milliarden Euro vor. 2,7 Milliarden Euro davon sollen die europäischen Länder mit Opel- beziehungsweise Vauxhall-Standorten zur Verfügung stellen. Allein Deutschland soll Staatshilfen über 1,5 Milliarden Euro gewähren. GM selbst dagegen will nur 600 Millionen Euro beisteuern.
Beck signalisierte grundsätzlich die Bereitschaft, Staatshilfen zu gewähren. Allerdings erwarte man einen «höheren Eigenbeitrag» des Unternehmens. Außerdem müsse die Unternehmensleitung sich mit der Arbeitnehmerseite auf eine gemeinsame Konzeption verständigen. Dabei müssten alle deutschen Opel-Werke erhalten bleiben und es dürfe keine betriebsbedingten Kündigungen geben.
Laut Beck werden nach dem neuen Zukunftsplan in den kommenden Jahren rund 800 Arbeitsplätze in Rüsselsheim im Bereich der Produktion wegfallen. Hinzu kämen einige Hunderte Stellen in der Verwaltung. In Kaiserslautern sollen 300 Stellen gestrichen werden.
Mainz (ddp-rps)





























