Die Bundesregierung und die Landesregierung in Hessen seien auch über «die langen Nächte verärgert, die für Verhandlungen draufgegangen sind».
Koch betonte zugleich, dass der Staat die Zukunft Opels «nicht mit verschränkten Armen» beobachten werde. Kein US-Unternehmen solle glauben, es könne Gewinnmaximierung betreiben, indem es «die deutschen Arbeitnehmer zu Sklaven» mache.
Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz forderte die mit Trillerpfeifen und Trommeln protestierenden Beschäftigten auf, nicht den Mut zu verlieren. Er sei voller Kampfeslust. In den kommenden Tagen werde er mit dem GM-Vorstandsvorsitzenden Fritz Henderson Forderungen des Opel-Konzerns beraten und deutlich machen, dass es »kein ´weiter so´ gebe».
Der GM-Verwaltungsrat hatte am Dienstag entschieden, nicht an den Zulieferer Magma zu verkaufen. Der US-Konzern will sein Tochterunternehmen sowie die britische Schwestermarke Vauxhall in Eigenregie sanieren.
Rüsselsheim (ddp-hes)





























