Frankfurt/Main (dapd-hes). Das muss man sich mal vorstellen', fügte er hinzu. Selbst in Mittelgebirgslagen gebe es derzeit noch Temperaturen von bis zu vier Grad.
'Ein guter Winter hat Frost', sagte Martin Ries vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen. Minusgrade könnten dafür sorgen, dass die Böden ausreichend durchmischt werden. 'Generell hat der Frost eine schützende, regenerierende Wirkung', sagte der Fachmann für Pflanzenproduktion. Den bisherigen Winter nannte er 'sehr ungewöhnlich'.
Ein kalter Winter habe noch weitere positive Auswirkungen auf Felder und Fluren. Unter anderem sorge er dafür, dass Blattläuse und Krankheitserreger abgetötet werden und sich Unkraut nicht so schnell ausbreiten kann, erklärte Ries. Auch Mäuse könnten bei nasskaltem Wetter nicht so schnell zur Plage werden.
Voss-Fels kann der milden Witterung jedoch auch gute Seiten abgewinnen. Dadurch, dass die oberen Bodenschichten bislang nicht zugefroren seien, hätten die Niederschläge fast ausnahmslos in den Boden einsickern können. 'Hierdurch konnten sich die Grundwasserreserven auffüllen', sagte Voss-Fels. Außerdem habe der diesjährige Winter den Bauern bisher eine lästige Arbeit erspart: das Schneeschippen.
dapd


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