+++++ MÄRKTE AKTUELL (13.15 Uhr) +++++ INDEX Stand +-% Nasdaq-Future 2.541,00 -0,78% S&P-500-Future 1.336,20 -0,90% Euro-Stoxx-50 2.479,69 -1,69% Stoxx-50 2.466,56 -0,95% DAX 6.674,22 -1,69% FTSE 5.849,97 -0,77% CAC 3.378,79 -1,34% Nikkei-225 8.947,17 -0,61% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 138,27 +104
+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++Mit Abschlägen dürften die US-Akzien in den handel am Freitag starten, nachdem die asiatischen und europäischen Börsenplätze überwiegend im Minus notieren. Die verzögerte Lösung in der Griechenland-Frage belastet die Aktienmärkte. Im Fokus stehen darüber hinaus der Index der Verraucherstimmung der Universität Michigan um 15.55 Uhr MEZ sowie eine Rede von Fed-Chairman Bernanke um 18.30 Uhr MEZ.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++ -US 14:30 Handelsbilanz Dezember PROGNOSE: -48,50 Mrd USD zuvor: -47,75 Mrd USD
15:55 Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan Februar (1. Umfrage) PROGNOSE: 75,0 zuvor: 75,0
20:00 Haushaltssaldo Januar PROGNOSE: -46,4 Mrd USD zuvor: -86,0 Mrd USD+++++ AKTIEN EUROPA +++++
Sehr schwach - Das endlose Gezerre um Griechenland belastet die europäischen Aktienmärkte. Zwar haben sich die griechischen Koalitionäre am Donnerstag auf Sparmaßnahmen geeinigt, doch die Euro-Finanzminister haben für ein neues Hilfsprogramm noch kein grünes Licht gegeben. Ehe neue Milliarden fließen, wollen sie sehen, dass Griechenland seine Reformversprechen auch umsetzt. Die Bankenaktien verlieren 1,6 Prozent und geben damit einen Teil ihrer Gewinne der Vorwochen wieder an. Das schwächere Geschäft im Investmentbanking hat die britische Bank Barclays im vergangenen Jahr belastet. Der einstige Gewinntreiber verbuchte einen Einbruch und ließ den Konzerngewinn um fast ein Zehntel sinken. Ihr kurzfristiges Renditeziel stellte die Bank in Frage und kürzte die Boni für die Mitarbeiter dem Branchentrend folgend deutlich; die Dividende wurde dagegen erhöht. Die Aktie gewinnt gut 2 Prozent. Vor allem französische Bankenwerte verbuchen wegen der griechischen Irrfahrt dagegen Verluste und geben im Schnitt um über drei Prozent nach. Der Rohstoffsektor verliert 1,8 Prozent, belastet von Verlusten vor allem bei Stahlwerten. Die Geschäftszahlen von ArcelorMittal lassen laut Nomura vermuten, dass kurzfristig kaum höhere Konsensschätzungen zu erwarten sind. Bei ThyssenKrupp halten die Experten die schlechteren Ertragsaussichten für eingepreist. Arcelor verlieren 3 Prozent, ThyssenKrupp sinken um 3,4 Prozent.
+++++ AKTIEN TOKIO +++++Leichter - Vor allem technische Faktoren haben die Aktien ins Minus geführt. Teilnehmer sprachen davon, dass der Markt überkauft sei. Nachdem der Nikkei unter 9.000 Punkte gefallen sei, hätten kurzfristige Verkäufe eingesetzt, sagte ein Händler. Auch die weitere Verzögerung in der griechischen Schuldenkrise habe etwas auf dem Markt gelastet. Nachdem der Markt sich seit Jahresbeginn gut entwickelt habe, hätten die Investoren erst einmal Gewinne mitgenommen - dies zumal vor dem Wochenende.
+++++ ANLEIHEN +++++Die Risikoaufschläge an Europas Kreditmärkten steigen am Freitag etwas. "Das ist eine Gegenbewegung nach der Spread-Rally der vergangenen fünf Wochen", so ein Marktteilnehmer. Viele Anleger hätten nach Renditen Ausschau gehalten, die Risiken seien da etwas in den Hintergrund gerückt. In der Gegenbewegung seien die Aufschläge im Crossover nun vergleichsweise hoch. Der Europe Main sei dagegen vergleichsweise stabil, das Marktsegment profitiere weiterhin von der sehr guten Nachfrage bei den vergangenen Emissionen - etwa bei Telefonica, Telia Sonera, der polnischen PGNIG Finance oder der niederländischen Lease-Plan.
+++++ DEVISEN +++++Kaum verändert zeigt sich der Euro am Freitagmittag. Händler sehen die Devise weiter in einer Handelsspanne zwischen 1,3240 und 1,3300 Dollar schwanken. Aktuell notiert sie am unteren Rand. Nachrichtlich sei der Markt zur Ruhe gekommen, heißt es im Handel. Die Einigung mit Griechenland und der Troika am Vortag werde mittlerweile nur als Vorstufe gesehen. Erst mit dem Treffen der Finanzminister der Eurogruppe am kommenden Mittwoch dürften die sehnlichst erwarteten Details auf den Tisch kommen. Auch die genauen Details zum Schuldenverzicht der Privatgläubiger müssten dann am Mittwoch vorgelegt werden. Ein Fall unter die Unterstützung der Handelsspanne sei gefährlich, heißt es von technischen Analysten. "Bis 1,31 USD hinunter gibt es nach dem rasanten Anstieg kaum Unterstützungen, da könnte der Euro schnell abstürzen", so ein Techniker. Die Feinunze Gold ist im Londoner Vormittags-Fixing mit 1.715,50 Dollar festgestellt worden nach einem Nachmittags-Fixing von 1.748,00 Dollar am Donnerstag. Europa Europa New York (12.15) (8.00) (Späthandel) EUR/USD 1,3259 1,3257 1,3286 USD/JPY 77,74 77,63 77,65 EUR/JPY 103,02 102,92 102,97 === DJG/raz (END) Dow Jones Newswires February 10, 2012 07:19 ET (12:19 GMT) Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.


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