Vor wenigen Monaten hatten die Betreiber von Twitter ihre Schnittstellen für die großen Suchmaschinen geöffnet. "Die größte Herausforderung ist der sich in Echtzeit verändernde Index bei Twitter", erklärte Microsoft-Manager Toni Pelg. Rund 600 Kurznachrichten werden bei Twitter pro Sekunde ins Netz gestellt, täglich kommen 50 Millionen "Tweets" zusammen.

Auch Twitter selbst bietet seinen Nutzern eine Suche nach bestimmten Themen. Anders als beim populären "Zwitscherdienst" sollen die Nutzer über Bing allerdings mit mehr Filtermöglichkeiten suchen können. So will Microsoft die Einträge nach Wichtigkeit und Relevanz sortieren. Über einen direkten Zugriff auf den Strom der Inhalte könne Microsoft die Einträge sammeln und analysieren, um den Nutzern nur die wichtigsten Einträge anzuzeigen, erklärte Pelg. Wer nach besonders populären Themen sucht, bekommt die Twitter-Einträge auch direkt über die normale Trefferliste angezeigt. Die am meisten nachgefragten Schlagwörter zeigt Bing über den Link www.bing.de/twitter direkt als Liste an.

MÜNCHEN (dpa-AFX)