München (dapd). US-Schauspielerin Meryl Streep hat bei ihrer umjubelten Darstellung der ehemaligen britischen Premierministerin vor allem den Menschen Margaret Thatcher im Blick gehabt. 'Der Hass, der sich auf Margaret Thatcher konzentriert, war und ist unvorstellbar', sagte die 62-Jährige der 'Süddeutschen Zeitung'. Aus ihrer Sicht hat das 'mit diesem unglaublichen Panzer zu tun, den sie aufgebaut hat - um als erste Frau in dieser Position nicht schwach zu erscheinen'. Das Gefängnis, in das Thatcher sich hineinbegeben habe, um so zu werden wie sie war, 'das hat mich vor allem interessiert'.
Außerdem habe sie sich gefreut, in einem Film einmal 'eine alte Frau auf ihr Leben zurückschauen' lassen zu können. 'Die alte Frau ist das Wesen, über das unsere Gesellschaft am wenigsten nachdenkt.'
dapd


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