Megaupload-Gründer Dotcom hat keinen Zugang zum Internet: Megaupload-Gründer Kim Dotcom darf das Internet nicht nutzen. Das Zugangsverbot ist Teil der Kautionsauflagen, unter denen der 38-Jährige aus der Untersuchungshaft entlassen wurde, wie die neuseeländischen Justizbehörden am Donnerstag bekannt gaben. Demnach darf Dotcom sein Haus in Auckland auch nur mit Genehmigung verlassen, etwa für Gerichts- oder Arzttermine.
Vergrößern Megaupload-Gründer Dotcom hat keinen Zugang zum Internet | Bild: © dapd

Wellington (dapd).

Der gebürtige Kieler und drei seiner Mitarbeiter saßen seit dem 20. Januar in einem Gefängnis in Neuseeland. Die US-Justiz wirft den Megaupload-Anbietern Verstöße gegen Gesetze zum Schutz des Urheberrechts vor und fordert ihre Auslieferung wegen des Vorwurfs der organisierten Kriminalität. Die Online-Plattform soll illegale Downloads ermöglicht und den Rechteinhabern - etwa von Filmen und Musikstücken - damit einen Schaden von mindestens 500 Millionen Dollar (390 Millionen Euro) verursacht haben.

Dotocm wurde als Kim Schmitz geboren, änderte jedoch seinen Namen. Er hat die deutsche und finnische Staatsbürgerschaft und besitzt seit 2010 eine Aufenthaltserlaubnis für Neuseeland. Dotcom lebte auch in Hongkong, wo Megaupload registriert ist.

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