Martyrium» - Vergewaltiger einer Zwölfjährigen legt Teilgeständnis ab: Ermittler spricht von einem «zweistündigen Martyrium» des Kindes Nach der Vergewaltigung einer Zwölfjährigen am Freitag in Ansbach hat der 25-jährige Tatverdächtige ein Teilgeständnis abgelegt. «Bezüglich der Intensität gab es allerdings Abweichungen zu den Angaben der Geschädigten», sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Gerhard Karl am Montag in Ansbach. Konkret habe der Mann nur Teile der sexuellen Handlungen eingeräumt, die das Mädchen angezeigt habe.
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Der Mann soll das Kind auf dem Heimweg vom Musikunterricht überfallen und durch Schläge eingeschüchtert haben. Auf einem verlassenen Grundstück verging er sich in einem Gartenhaus an dem Mädchen. Ermittler Hermann Lennert von der Ansbacher Kriminalpolizei sprach von einem «zweistündigen Martyrium» des Kindes.

Derzeit gehe man davon aus, dass der nicht einschlägig vorbestrafte Tatverdächtige sein Opfer zufällig ausgewählt hat. Die beiden hätten sich nicht gekannt. Ob der inzwischen in Ansbach in Untersuchungshaft sitzende Mann für weitere Sexualdelikte in Franken verantwortlich ist, werde momentan überprüft. Nähere Aussagen hierzu wären derzeit «absolut spekulativ», sagte Staatsanwalt Karl.

Ansbach (ddp-bay)