Frankfurt/Oder (ots) - Die Nachricht, dass alle A380-Maschinen wegen Rissen an den Tragflächen untersucht werden müssen, kommt für Airbus zur Unzeit. Schließlich wollte man jetzt deutlich mehr Aufträge für den Riesen hereinholen. Schon die Verzögerungen bei der Auslieferung hatten gezeigt, wie schwer es selbst einem Spezialisten wie Airbus fällt, ein im wahrsten Sinne des Wortes gewaltiges Projekt in den Griff zu bekommen. Auch die Probleme von Boeing mit dem Dreamliner zeigen ja, dass derart ambitionierte Flugzeuge offenbar an die Grenze des Machbaren in der Fertigung stoßen. Das aber kann letztlich die Sicherheit der Passagiere gefährden. Airbus sollte also die Risse genau analysieren. Und die ins Auge gefasste verlängerte Version des A380 erst einmal auf Eis legen.
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