DJ PRESSESPIEGEL/News im Web DOW JONES NEWSWIRES Die Informationen stammen aus den Onlineangeboten der genannten Medien. Abweichungen zu den Inhalten der gedruckten Ausgaben sind möglich. KANZLERIN MACHT KREDITKLEMME ZUR CHEFSACHE: Die drohende Kreditklemme und neue Akzente bei der Krisenbekämpfung stehen im Vordergrund eines Spitzentreffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Vertretern von Wirtschaft und Finanzindustrie am 2. Dezember in Berlin. Merkel ist angesichts der Kreditsituation alarmiert, die Banken wollen beruhigen. Innerhalb der Bundesregierung zirkulieren verschiedene Ideen, dem Problem Herr zu werden. www.handelsblatt.de LÄNDER WOLLEN GM KEINEN FREIFAHRTSCHEIN GEBEN: Hessen und Rheinland-Pfalz wollen dem US-Autohersteller GM keine freie Fahrt für Staatshilfen zur Rettung von Opel geben. Hessens Ministerpräsident Roland Koch will sich nicht unter Druck setzen lassen. Und Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, hat sich an EU-Industriekommissar Günter Verheugen gewandt. www.handelsblatt.de ALCOA MUSS STAATSHILFEN IN ITALIEN ZURÜCKZAHLEN: Die in Italien gezahlten Staatshilfen an den US-Aluminiumkonzern Alcoa waren wettbewerbswidrig, wie die EU-Kommission am Donnerstag mitteilte. Der Konzern muss die seit 2006 in Italien erhaltenen Staatshilfen daher zurückzahlen. Damit kommen Belastungen zwischen 300 und 500 Mio EUR im vierten Quartal auf Alcoa zu. www.handelsblatt.de KARMANN VOR EINIGUNG MIT MERCEDES: Es wäre für den insolventen Autozulieferer Karmann ein großer Schritt. Das Unternehmen soll sich mit Mercedes über noch ausstehende Forderungen geeinigt haben. "Es gibt eine Einigung zwischen der Insolvenzverwaltung und Mercedes", sagte der Osnabrücker IG-Metall-Leiter Hartmut Riemann am Donnerstag. www.handelsblatt.de BERLIN DIKTIERT FLUGLINIEN DIE PREISE: Das Bundesverkehrsministerium nimmt zugunsten deutscher Airlines Einfluss auf die Preise von Flugtickets. Dem Lufthansa-Konkurrenten Emirates sei mehrfach mit einer Geldbuße bis 25.000 EUR gedroht worden, weil der Golfcarrier auf bestimmten Routen eine "unzulässige Preisführerschaft" ausgeübt habe. Die Behörde forderte Emirates auf, die Tarife für Businessclass-Sitze "anzupassen oder aus dem System zu nehmen". www.ftd.de PORSCHE IN SCHOCKSTARRE: Die bevorstehende Übernahme durch VW lähmt den Sportwagenbauer. Wichtige Entscheidungen werden verzögert, Führungskräfte bangen um ihre Jobs. Und in Wolfsburg sinnt so mancher auf Rache für erlittene Demütigungen. www.ftd.de ACKERMANN SIEHT RENDITEZIEL IN GEFAHR: Der Chef der Deutschen Bank fürchtet um sein viel gescholtenes Renditeziel von 25%, sollten die Kreditinstitute künftig mehr Eigenkapital vorhalten müssen. Das Ziel zu erreichen, würde dann "wohl schwieriger", sagte Josef Ackermann der "Süddeutschen Zeitung". Die 25% seien aber kein Wert an sich. Ziel sei es, zu den besten Banken der Welt zu zählen. "Wenn für alle Marktteilnehmer andere Voraussetzungen gelten, ändert sich womöglich die Messlatte für die Besten." www.sueddeutsche.de DAIMLER WILL AUF KNOW-HOW VON RENAULT SETZEN: Der Stuttgarter Daimler-Konzern scheint bei seiner Suche nach einem Kooperationspartner im Kleinwagenbereich endlich fündig zu werden. Mit dem französischen Pkw-Hersteller Renault werde über eine weitreichende Zusammenarbeit gesprochen, berichtet das "Manager Magazin". www.manager-magazin.de KREDITKARTEN-BETRUG: Der Schaden durch Kreditkarten-Betrug in Deutschland verdoppelt sich in diesem Jahr auf 155 Mio EUR. Allein bei den Sparkassen, den Volks- und Raiffeisenbanken wurden nach dem Datenklau in Spanien 210.000 Karten ausgewechselt. Politiker fordern nun länderübergreifende Abwehrmaßnahmen. www.welt.de BRUEDERLE FORDERT STROMKUNDEN ZUM ANBIETERWECHSEL AUF: Angesichts der bevorstehenden Strompreiserhöhungen hat Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) die Kunden zum Wechsel des Anbieters aufgefordert. "Die Verbraucher sollten die angekündigten Strompreiserhöhungen zum Anlass nehmen, sich günstigere Stromanbieter zu suchen", sagte Brüderle dem "Hamburger Abendblatt". www.abendblatt.de -Von Dennis Baker, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de
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