Diese Ketten seien «vermutlich die Ursache der Katastrophe» gewesen: «Für uns stellt sich die Frage, warum die Polizei dies tat.»
Schaller will nun das gesamte Videomaterial seiner sieben Überwachungskameras mit einer Laufzeit von über 22 Stunden ins Internet stellen. «Jeder soll sich selbst ein Bild von den Abläufen machen können», sagte er dem «Spiegel». Er werde unterdessen nicht vor dem Innenausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags aussagen, der sich am Donnerstag in Düsseldorf zum wiederholten Male mit der Duisburger Katastrophe beschäftigt. Er werde aber Vertreter seiner Firma schicken.
Ihm sei bewusst, dass er eine «moralische Verantwortung habe. Ich war Veranstalter, und die Menschen wären nicht gestorben, wenn die Veranstaltung nicht gewesen wäre. Wer Schuld hat, muss juristisch geklärt werden, selbstverständlich stelle ich mich auch hier der Verantwortung', sagte Schaller dem Magazin.
ddp


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