Fraktionschef Gregor Gysi verurteilte die Aktion, bei der Medienberichten zufolge mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen seien sollen, in scharfer Form. Gysi sprach von einer «verbrecherischen Handlung». Israel habe kein Recht, den Gaza-Streifen abzuriegeln. Gysi forderte den Bundespräsidenten, den Bundestagspräsidenten, die Kanzlerin und den Außenminister auf, «dass sie sich unverzüglich gegenüber der israelischen Regierung für das Ende der Gewalt gegenüber den Besatzungen der Schiffe, für die unverzügliche Freilassung sämtlicher friedlicher Besatzungsmitglieder, für die Bildung einer internationalen Untersuchungskommission zur Klärung der Vorgänge und für das Ende der rechtswidrigen Abriegelung des Gazastreifens einsetzen.»
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