Fraktionschef Bodo Ramelow sagte der «Thüringer Allgemeinen» (Mittwochausgabe), man werde nun mit Hartung in einen «Klärungsprozess» einsteigen, bei dem «noch einige Hausaufgaben zu erledigen» seien.
Ramelow hatte Hartung vorgeworfen, möglicherweise illegal eine andere Partei zu finanzieren. Hintergrund ist, dass der Abgeordnete sein Wahlkreisbüro in Weimar mit dem Verein «Neue Linke» teilt. Dieser steht hinter der gleichnamigen Fraktion im Stadtrat und befindet sich dort in Konkurrenz zur Linke-Fraktion. Hartung und die Partei haben unter anderem als Kompromiss vereinbart, dass die Untermietverträge nachgebessert werden.
Erfurt (ddp-lth)































