Mit dem Mauerbau und der Sicherung der DDR-Grenzanlagen hätten die SED-Machthaber versucht, die Teilung Deutschlands für immer festzuschreiben. Die zahlreichen Opfer, die auf der Flucht aus der DDR ihren Freiheitswillen mit dem Leben oder ihrer Gesundheit bezahlen mussten, seien ein Beleg für die Menschenverachtung des SED-Regimes. Die Regierungschefin mahnte: «Wir dürfen diese Opfer der innerdeutschen Grenze - die Toten und Verletzten - nicht vergessen.»
Lieberknecht forderte die Bürger auf, die Grenzlandmuseen an der heutigen Landesgrenze Thüringens zu Bayern, Hessen und Niedersachsen zu besuchen. Die Einrichtungen seien Lernorte der Geschichte der deutschen Teilung. Vor allem Schüler sollten die Museen besuchen, um zu erfahren, wie das SED-Regime auf menschenverachtende Weise seine Herrschaft gesichert habe.
ddp


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