Ludwig erinnerte unter anderen an die Bühnenpremiere des weltbekannten Tenors Richard Tauber in Chemnitz, an jüdische Mäzene der Kunstsammlungen und Förderer des Opernhaus-Baues. Der Aufschwung der Industriestadt Chemnitz sei auch den damals zugewanderten Juden zu verdanken.

Bis zum 7. März stehen rund 40 Veranstaltungen auf dem Programm. Den Abschluss bildet ein Konzert des Leipziger Synagogalchores. Dazwischen gibt es Vorträge, Stadtführungen, Konzerte, Bildungsveranstaltungen und die Gelegenheit, zusammen zu feiern. Erstmals sind die Chemnitzer eingeladen, im Jüdischen Gemeindezentrum das Freudenfest Purim mit zu feiern. Am 6. und 7. März widmet sich ein Seminar dem Thema «Einwanderung und Integration in den jüdischen Gemeinden in Deutschland». Dabei sollen neue Studienergebnisse über die russisch-jüdische Zuwanderung in den vergangenen 20 Jahren vorgestellt werden.

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