Kuka verbucht Rekordjahr - Finanzchef geht Ende September: AUSGBURG (dpa-AFX) - Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka  hat dank der brummenden Geschäfte mit der Autoindustrie im vergangenen Jahr Rekordwerte beim Auftragseingang, Umsatz und operativem Gewinn erzielt.
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Die im MDax notierte Aktie schwankte am Nachmittag stark und gewann zuletzt noch 0,50 Prozent auf 16,075 Euro, während der Index um 1,62 Prozent zulegte. Ein Börsianer monierte die Marge, die leicht unter den Schätzungen des Marktes gelegen habe.

Die Bestellungen waren den vorläufigen Zahlen zufolge im vergangenen Jahr um mehr als ein Drittel auf 1,55 Milliarden Euro geklettert, der Umsatz legte um ein Drittel auf 1,43 Milliarden Euro zu. Der Auftragsbestand, ein für Maschinenbauer wichtiger Indikator für künftige Umsätze, lag Ende Dezember mit 724 Millionen Euro um fast 15 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Im Schlussquartal legte der Auftragseingang des Robotergeschäfts zwar mit einem Plus von 11,0 Prozent immer noch zu, lag aber absolut unter den Werten der ersten drei Quartale. Hier hätten sich saisonal geringere Abrufe, vor allem aus der Autoindustrie bemerkbar gemacht, hieß es.

Operativ, also vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdiente Kuka 72,6 Millionen Euro, annähernd dreimal so viel wie vor einem Jahr. Damit schaffte das Unternehmen seine Jahresziele locker. Für das kräftige Gewinnplus waren auf der einen Seite die gute Auslastung und auf der anderen Seite eine neue Robotergeneration verantwortlich. Zudem wirkten sich noch Effekte eines früheren Kostensenkungsprogramms positiv aus. Den größten Anteil am Gewinn hatte mit 51 Millionen Euro das Robotergeschäft, auf das Systemgeschäft entfiel ein Gewinnbeitrag von 33,7 Millionen Euro.

Zusammen mit den überraschend vorgelegten Zahlen informierte der Konzern, dass der Finanzvorstand Stephan Schulak nach dem 30. September nicht für eine zweite Amtszeit zur Verfügung steht. Gründe nannte das Unternehmen nicht, lobte aber die Arbeit des Finanzchefs. Kuka werde zu gegebener Zeit über die Nachfolge für den Posten berichten, hieß es weiter.