Kreis Viersen (ots) - "Das Geschwindigkeitsniveau war deutlich geringer als üblich, damit haben wir unser Ziel erreicht!", so resümiert Einsatzleiter, EPHK Klaus Klein, den gestrigen Blitzmarathon im Kreis Viersen. An 21 Stellen im Kreisgebiet hatten die etwa 40 Einsatzkräfte die Geschwindigkeiten kontrolliert. Dabei hielten die Beamten 148 Fahrzeuge an. 108 der angehaltenen Verkehrsteilnehmer war zu schnell unterwegs. Daneben wurden einige Gurtmuffel zur Kasse gebeten.
Ein 76-jähriger Autofahrer aus Viersen fiel besonders unangenehm auf, er fuhr in der 50-er-Zone mit 75 km/h durch die Stadt. Auf einer Landstraße mit zulässigen 70 km/h raste ein rücksichtloser Autofahrer mit 115 Stundenkilometern in die polizeiliche Messung. Er hatte die Presseankündigungen ignoriert. Ihn erwartet neben einem Bußgeld auch ein Fahrverbot.
Fazit des Tages: Die Polizei musste deutlich weniger Geschwindigkeitsverstöße feststellen als an vergleichbaren Tagen. Die Ankündigung der Aktion hat offensichtlich eine Vielzahl von Verkehrsteilnehmern zur Vorsicht ermahnt. An diesem Tag ist man meist so Auto gefahren, wie es zulässig ist. Den verantwortungslosen Unverbesserlichen haben die Einsatzkräfte mit einer Anzeige die rote Karte gezeigt. Auch zukünftig wird die Polizei verstärkt gegen Geschwindigkeitsrowdies vorgehen. Schon jetzt kündigen wir hiermit weitere, regelmäßige und konsequente Geschwindigkeitskontrollen an. Erfreulich: Am gestrigen Tag gab es im gesamten Kreisgebiet insgesamt nur sieben Verkehrsunfälle. Zwei Menschen wurden dabei leicht verletzt. Bei einer Anzahl von 7699 Verkehrsunfällen im Jahr 2010 darf auch diese Unfallzahl als deutlich geringer als im üblichen Tagesschnitt bewertet werden. Keiner der sieben Verkehrsunfälle des gestrigen Tages dürfte nach ersten Erkenntnisstand durch zu hohe Geschwindigkeit verursacht worden sein. Keiner der gestern Kontrollierten stand unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. "Wir freuen uns über das positive Ergebnis und hoffen, dass es uns durch stetige Kontrollen und die Appelle an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer gelingen wird, das Geschwindigkeitsniveau und damit die Zahl der Verletzten und Toten im Kreis Viersen dauerhaft zu senken. Unfälle passieren nicht einfach, sie werden durch Fehler der Verkehrsteilnehmer verursacht und genau an diesen Fehlern setzt unsere Verkehrssicherheitsarbeit an", so EPHK Klaus Klein am Ende des Blitzmarathons./ah (210)
Originaltext: Kreispolizeibehörde Viersen Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/pm/65857 Pressemappe via RSS : http://www.polizeipresse.de/rss/dst_65857.rss2
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