Krefelderin behandelt Tiere als Physiotherapeutin mit Massagen
18.08.2008 | 04:31 Uhr
Krefeld (ddp-nrw). Seit rund drei Jahren behandelt die Krefelderin Barbara Holst als ausgebildete Tierphysiotherapeutin vor allem kranke Pferde und Hunde. Der Hornrabe Tamu aus dem Krefelder Zoo sei bislang ihr «exotischster Patient», sagte die 46-Jährige auf ddp-Anfrage. Mit Dehnübungen und Massagen versucht Holst seit mehreren Monaten dem Vogel gemeinsam mit Tierpflegern die Schmerzen zu lindern, die er aufgrund einer Sehnenverkürzung hat.
Obwohl es den Beruf des Tierphysiotherapeuten bereits seit rund zwölf Jahren gibt, kann Holst bislang nicht von dem Verdienst alleine leben. «Die meisten Tiere bekomme ich zwar von Tierärzten vermittelt», sagte Holst. «Aber viele Ärzte haben auch Angst, dass ich ihnen die Patienten wegnehme.» Zudem hätten viele Tierhalter nicht das nötige Geld, um einen Tierphysiotherapeuten für ihr Haustier zu bezahlen.
(folgt Feature bis 7.30 Uhr)
ddp/ysc/fgr
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Krefeld (ddp-nrw) Seit rund drei Jahren behandelt die Krefelderin Barbara Holst als ausgebildete Tierphysiotherapeutin vor allem kranke Pferde und Hunde.
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