Die gegenwärtigen Regelungen bedeuteten für viele Unternehmen einen erheblichen Kostenfaktor und eine hohe Rechtsunsicherheit. Deshalb seien die Betriebe bei Neueinstellungen zurückhaltend und wichen zunehmend auf befristete Beschäftigungsverhältnisse sowie Zeitarbeit aus, sagte der DIHK-Chef. Wer diese Entwicklung zu einem zweigeteilten Arbeitsmarkt beklage, dürfe nicht nach stärkerer Regulierung rufen, «sondern muss die Ursachen bekämpfen». Ansonsten gingen Jobs verloren oder wanderten ins Ausland und in die Schwarzarbeit ab.

Nach den Worten Driftmanns soll die Schwelle des Kündigungsschutzes von derzeit mehr als zehn Beschäftigten auf 20 angehoben werden. Diese Regelung solle jedoch nur für neue Arbeitsverträge gelten. Zudem müsste es für die Arbeitnehmer künftig möglich sein, statt des Kündigungsschutzes eine angemessene Abfindung zu vereinbaren.

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