Chemnitz (ddp-lsc). Knapp zwei Tage nach dem ausländerfeindlichen Überfall auf einen einen 46 Jahre alten Mann aus Mosambik sind die Täter auch am Freitag noch nicht ermittelt worden. Zwei Männer, die in Begleitung einer Frau waren, hatten am Mittwochabend auf den Mann eingeschlagen, ihn getreten und verletzt, wie ein Polizeisprecher am Freitag in Chemnitz mitteilte. Zudem habe das Trio den Mosambikaner beleidigt. Die bisherigen Ermittlungen hätten ergeben, dass von einem ausländerfeindlichen Motiv ausgegangen werden muss.

Der Mann, der seit 26 Jahren in Deutschland lebt, musste nach dem Überfall zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Er war am Donnerstag zu der Tat befragt worden. Die Polizei hat auch eine Anwohnerin ermittelt, die als Zeugin befragt wurde. Wegen des rassistischen Hintergrunds hat der Staatsschutz der Chemnitzer Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen.

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