Der Bericht beschreibt anhand von Statistiken und Interviews die Lebenssituationen von Menschen, die in relativer Armut leben.
Weiter wird darin eine Verfestigung von Armut unter Langzeitarbeitslosen sowie eine Zunahme der sozialräumlichen Gliederung von Arm und Reich in den Stadtvierteln festgestellt. Zudem lebten in Leipzig 58 Prozent aller Alleinerziehenden in relativer Armut. Damit seien sie die Gruppe mit der höchsten Armutsquote. Für den Report wurden 30 Experten und 838 Leipziger befragt.
«Mit dem Lebenslagenreport haben Politik und Verwaltung ein wichtiges Instrument in der Hand, um sich mit Prävention und Bekämpfung von Armut zu befassen», sagte Fabian. Anders als die von zahlreichen deutschen Städten regelmäßig veröffentlichten Sozialreporte sind im Leipziger Lebenslagenreport neben statistischen Aussagen zur Armut auch qualitative Aussagen unter anderem zu Gesundheit, Bildungsniveau und Wohnsituation von Menschen zu finden, die in Armut leben.
Der Leipziger Lebenslagenreport erscheint nach einer ersten Ausgabe 1999 zum zweiten Mal. Städte wie Nürnberg und Bremen haben in der Vergangenheit vergleichbare Berichte erstellt.
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