Klanchef streitet Verantwortung für Massaker auf den Philippinen ab: Im Prozess um die Ermordung von mindestens 57 Politikern und Journalisten auf den Philippinen hat sich der mutmaßliche Drahtzieher am Mittwoch nicht schuldig bekannt. Dem einflussreichen Klanchef wird vorgeworfen, das Massaker in der südlichen Provinz Maguindanao angeordnet zu haben. Als Hauptverdächtiger in dem Verfahren in einem Hochsicherheitsgefängnis in der Hauptstadt Manila gilt sein Sohn.
Vergrößern Klanchef streitet Verantwortung für Massaker auf den Philippinen ab | Bild: © dapd

Manila (dapd).

Rund 150 Bewaffnete hatten 2009 während einer Wahlkampagne einen Konvoi mit Politikern und Journalisten gestoppt und mindestens 57 Menschen getötet. Unter den Toten waren 31 Journalisten. Dabei handelte es sich um den bislang schwersten einzelnen Angriff auf Medienvertreter weltweit.

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