Im Mittepunkt der Gespräche standen die von den internationalen Geldgebern Griechenlands geforderten zusätzlichen Sparanstrengungen. Papademos, selbst parteilos, war nach Angaben des staatlichen Fernsehens zuvor erneut mit Vertretern der "Troika" von EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) zusammengetroffen. Die Verhandlungen ziehen sich bereits seit Tagen hin.
KNACKPUNKT LOHNKÜRZUNGEN IM PRIVATEN SEKTOR
Knackpunkt in den Gesprächen mit den Chefs der Sozialisten, Konservativen und der LAOS-Partei dürften die von der Troika verlangten Lohnkürzungen auch im privaten Sektor sein, die bis zu 25 Prozent weniger Einkommen für die Arbeitnehmer bedeuten könnten. Papademos braucht innenpolitische Unterstützung für eine Einigung - andererseits droht die Staatspleite, wenn die Troika einem weiteren Rettungspaket im Volumen von mindestens 130 Milliarden Euro für Athen nicht zustimmt. Bekommt Athen das Geld nicht, ist Griechenland im März pleite.


Forum
Facebook
Twitter





















