Kaum noch neue Selbstanzeigen bei Brandenburger Finanzämtern: Bei den Brandenburger Finanzämtern gehen im Zusammenhang mit dem Ankauf von Steuersünder-Dateien kaum noch neue Selbstanzeigen ein. Bis Mittwoch wurden nach Angaben des Potsdamer Finanzministeriums 34 Anzeigen registriert. Das ist nur eine mehr als vor einer Woche. Nach Angaben des Ministeriums beträgt die Summe der hinterzogenen Steuern nach vorläufiger Schätzung weiterhin etwa 585 000 Euro.
Vergrößern Kaum noch neue Selbstanzeigen bei Brandenburger Finanzämtern | Bild: ©

Allein 14 Selbstanzeigen entfielen den Angaben zufolge auf Potsdam sowie die Nachbarkreise Potsdam-Mittelmark und Havelland. Acht Anzeigen gingen in den Kreisen Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin ein. In Ostbrandenburg (Barnim, Märkisch-Oderland und Oder-Spree) gibt es jetzt sieben reuige Steuersünder. In Südbrandenburg (Spree-Neiße, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz) sind es fünf.

Deutsche Steuerfahnder wollen von Unbekannten mindestens eine CD kaufen, auf der Daten von Steuersündern mit Schweizer Konten gespeichert sein sollen. Mit ihren rechtzeitig eingegangenen Selbstanzeigen und der Nachzahlung der Steuern plus Zinsen können die Betroffenen straffrei ausgehen.

Potsdam (ddp-lbg)