Regensburg (ddp-bay). In der Justizvollzugsanstalt Regensburg hat ein mutmaßlicher Drogenschmuggler Selbstmord begangen. Der 33 Jahre alte Deggendorfer war am 11. Juni von Fahndern in einem ICE kontrolliert und am Bahnhof Plattling aus dem Zug gebracht worden, wie die Polizei erst am Mittwoch mitteilte. In der Reisetasche fanden die Beamten in zwei Joghurt-Tetra-Paks rund 400 Gramm Heroin, das er den Ermittlungen zufolge aus den Niederlanden eingeschmuggelt hatte.
Gegen den Mann wurde am nächsten Tag Haftbefehl wegen Drogenhandels erlassen. Er wurde in die JVA Regensburg gebracht, wo er sich am folgenden Tag das Leben nahm. Der Fall wurde von der Polizei wegen «weiterer erforderlicher Recherchen» erst jetzt bekanntgegeben.
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