Staplerhersteller Jungheinrich schreibt 2009 rote Zahlen: Der Staplerhersteller Jungheinrich hat im vergangenen Jahr unter den Folgen der Weltwirtschaftskrise gelitten und rote Zahlen geschrieben. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank nach vorläufigen Berechnungen auf ein Minus von 72 Millionen Euro nach einem Plus von 122 Millionen Euro 2008, wie der im SDAX notierte Hersteller am Freitag in Hamburg mitteilte.
Vergrößern Staplerhersteller Jungheinrich schreibt 2009 rote Zahlen | Bild: ©

Das Unternehmen will deshalb eine geringere Dividende von 0,12 Euro nach zuletzt 0,55 Euro je Vorzugsaktie zahlen. Stammaktionäre sollen sogar leer ausgehen, nachdem sie zuletzt noch 0,49 Euro erhalten hatten.

Der Umsatz sei um 22 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro eingebrochen. Der Markt für Flurförderfahrzeuge habe sich 2009 um 37 Prozent verringert. Für 2010 rechnet Jungheinrich weiter nur mit einer langsamen Konjunkturerholung der Weltwirtschaft. Eine merkliche branchenspezifische Belebung sieht Jungheinrich nicht vor der zweiten Jahreshälfte. Detaillierte Informationen zum abgelaufenen Geschäftsjahr will das Unternehmen am 14. April vorlegen.

Hamburg (ddpdjn)