Ein Mitarbeiter des Werks hatte eine kaum erkennbare Minikamera am Gürtel des 42-Jährigen entdeckt. Daraufhin erstattete die betroffene Firma Anzeige, bereits am Mittwoch wurde Haftbefehl erlassen.
Die betroffene Firma ist in Österreich ansässig und fertigt gekrümmte Betonpaneelen. Diese sollten in einem Bauprojekt verwendet werden, für das sich das österreichische Unternehmen gemeinsam mit der Firma bewerben wollte, bei der der Chinese arbeitete. Der 42-Jährige war als Vertreter der Partnerfirma zur Projektbesprechung und Werksbesichtigung angereist. Das Bauprojekt belief sich den Angaben zufolge auf rund 20 Millionen Euro.
Die Auswertung der Kamera ergab, dass die Dokumentation über das Produkt und die Produktionsabläufe ausgereicht hätten, um dieses in China kopieren und nachbauen zu können. Durch die Werksspionage wäre die österreichische Firma nach Angaben der Polizei aus dem Rennen gewesen und hätte einen kaum abschätzbaren Verlust erlitten.
Kolbermoor (ddp-bay)


Forum
Facebook
Twitter






















