Mainz (dapd-rps).
Ein Teil der Regelung beinhaltet auch, dass künftig nur noch in Naturschutzgebieten und den Unesco-Welterbegebieten Oberes Mittelrheintal und Obergermanisch-Raetischer Limes die Windkraft vollkommen ausgeschlossen ist. Zuvor konnte dies auch für Landschaftsschutzgebiete so geregelt werden.
Laut Lemke werde noch mehr als bisher die Windstärke ausschlaggebend sein. Besonders geeignet sei in Rheinland-Pfalz der Wald besonders in den Höhenlagen von Hunsrück, Eifel und Westerwald für Windkraft. Dort werde teilweise eine Windgeschwindigkeit wie an der Küste erreicht, sagte Lemke. Weniger günstig sei hingegen die Pfalz für Windkraft.
Den Angaben zufolge haben nun Gemeinden die Möglichkeit, Stellung zu dem Plan zu nehmen. Dafür würden in den kommenden Tagen 400 Schreiben verschickt. Im Herbst könne der Ministerrat vermutlich endgültig beschließen und nach drei Jahren müssten dann die regionalen Pläne an den Landesentwicklungsplan angepasst werden. Ab dann sollten die Kommunen zudem eigene Klimaschutzpläne erstellen. 'Die Energiewende ist ja kein Sprint, sondern eher als Marathon zu begreifen', kommentierte Lemke den Zeitplan.
Die rot-grüne Landesregierung will den Strombedarf bis zum Jahr 2030 komplett aus erneuerbaren Energien decken. Dazu soll die Windkraft im Land bis 2020 verfünffacht werden. Mit dem jetzt vorgelegten Plan werde auch ein Wahlkampfversprechen eingelöst, unterstrich die Ministerin.
dapd


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