Homburger fordert spürbare Belastung der Energiekonzerne: Vor dem Treffen der Koalitionsspitzen zur Energiepolitik am Sonntag im Kanzleramt hat sich die FDP-Fraktionsvorsitzende Birgit Homburger für eine spürbare Belastung der Atomkonzerne ausgesprochen. «Längere Laufzeiten bringen den Kraftwerksbetreibern erheblichen zusätzlichen Gewinn. Davon sollten wir mindestens 50 Prozent abschöpfen», sagte Homburger dem «Hamburger Abendblatt» (Samstagausgabe).
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Ob die Abschöpfung über eine Brennelementesteuer oder über einen Vertrag zwischen der Bundesregierung und den Energiekonzernen erfolge, halte sie nicht für entscheidend.

Wichtig sei, dass der zusätzliche Gewinn «nicht nur zum Stopfen von Haushaltslöchern» verwendet werde, betonte Homburger. Neben der Haushaltskonsolidierung müsse «ein Schwerpunkt bei der Förderung erneuerbarer Energie gesetzt werden». Als mögliches Modell nannte sie, im Forschungsetat einen Schwerpunkt bei den Speichertechnologien zu setzen.

ddp