Hochschule - FH Osnabrück besetzt drei Stellen aus Professorinnenprogramm: Als bundesweit erste Hochschule besetzt die Fachhochschule Osnabrück drei Stellen aus dem Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder. Aus den Mitteln der Förderinitiative für Frauen werden die Professorinnen für die Fächer Gender und Diversity, Wirtschaftspsychologie und Industrial Design bezahlt, wie die Fachhochschule am Mittwoch mitteilte.
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Das Bundesbildungsministerium und die Länder stellen gemeinsam 150 Millionen Euro zur Verfügung, um langfristig mehr Frauen in die Wissenschaft zu bringen.

Das Professorinnenprogramm wurde als Bundeswettbewerb im März 2008 ins Leben gerufen. Mit dem Geld des Programms sollen bundesweit innerhalb von fünf Jahren 200 Professorenstellen speziell für Frauen geschaffen werden. Um gefördert zu werden, mussten sich die Hochschulen mit einem Gleichstellungskonzept bewerben.

Die Stellen in Osnabrück werden nun für die Dauer von fünf Jahren von dem Fördergeld bezahlt, danach übernimmt die Hochschule die Finanzierung. Professorin für Gender und Diversity wurde Barbara Schwarze, im Studiengang Wirtschaftspsychologie lehrt als Professorin jetzt Christel Kumbruck. Professorin im Fachgebiet Theorie und Geschichte im neuem Studiengang Industrial Design wurde Kerstin Plüm.

Osnabrück (ddp-nrd)