Den Angaben zufolge zündeten die Täter offenbar Bomben und Granaten und eröffneten dann das Feuer auf das Büro der Hilfsorganisation im Mansehra District, 65 Kilometer nördlich von Islamabad. «Wir sind geschockt über den brutalen Angriff und diesen sinnlosen Tod unserer Kollegen», sagte der World Vision Deutschland-Chef Christoph Waffenschmidt.
Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) sprach der Organisation in einem Brief sein Mitgefühl aus. «Ich empfinde diesen hinterhältigen Anschlag als sehr schmerzlich, zumal ich mich erst kürzlich persönlich von den Bemühungen Ihrer Organisation vor Ort in Friedrichsdorf überzeugen konnte», schrieb Koch an Waffenschmidt. Die Arbeit der größten internationalen Hilfsorganisation in Hessen sei unentbehrlich für langfristige und nachhaltige Entwicklungsprojekte. «Ich möchte Sie ermuntern, diese auch trotz des Anschlags weiter mit Energie und Stehvermögen fortzuführen», schrieb der Ministerpräsident weiter.
Die weltweite Hilfsorganisation engagiert sich nach eigenen Angaben seit 1992 in Pakistan, insbesondere mit humanitärer Hilfe. World Vision Deutschland ist ein christliches Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaftsarbeit.
Friedrichsdorf/Islamabad (ddp-hes)


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