Hessische ADAC-Pannenhelfer waren 2011 seltener im Einsatz: Die Pannenhelfer des ADAC in Hessen mussten 2011 seltener ausrücken als im Jahr zuvor. Die 'Gelben Engel' wurden insgesamt 388.448 Mal gerufen, wie der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) Hessen-Thüringen am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte. Das waren knapp 9.400 Einsätze weniger als 2010, wo der ADAC 398.805 Mal ausrückte.
Vergrößern Hessische ADAC-Pannenhelfer waren 2011 seltener im Einsatz | Bild: © dapd

Frankfurt/Main (dapd-hes).

Der Tag mit den meisten Hilfeleistungen war 2011 der 10. Januar, an dem der ADAC 2.005 Mal gerufen wurde. Davon entfielen 603 Einsätze auf den Raum Frankfurt. An einem durchschnittlichen Tag rückte der ADAC im vergangenen Jahr hessenweit nur 1.125 Mal aus. Im Raum Frankfurt gab es durchschnittlich nur 322 Einsätze am Tag.

Defekte oder leere Batterien waren 2011 die mit Abstand häufigste Pannenursache, wie der ADAC weiter mitteilte. Am zweithäufigsten traten demnach Schwierigkeiten mit der Zündanlage auf. 83,5 Prozent der Fahrzeuge konnten nach dem Einsatz des ADAC weiterfahren. Im vergangenen Jahr waren mit 175 Straßenwacht-Mitarbeitern sieben 'Gelbe Engel' mehr unterwegs als 2010.

Im vergangenen Jahr hat der ADAC die Pannenhilfe auch aufs Smartphone gebracht. Mit einer App können die Nutzer die Pannenhilfe rufen. Die genaue Lokalisierung des Standortes erfolge durch GPS-Ortung, sagte Erhard Oehm, Vorsitzender des ADAC Hessen-Thüringen. Dadurch könne der aktuelle Aufenthaltsort auch in der Nacht oder bei Nebel einfach ausfindig gemacht werden.

Bundesweit mussten die Pannenhelfer des ADAC 2011 im Schnitt alle acht Sekunden ausrücken. Insgesamt wurden die 'Gelben Engel' 4.067.517 mal gerufen. Das waren vier Prozent weniger Einsätze als im Rekordjahr 2010. Das vergangene Jahr war damit aber dennoch das zweiteinsatzreichste der ADAC-Geschichte.

dapd