Herzklappen durch Schlüssellochtechnologie ersetzt
19.07.2008 | 12:45 Uhr
Bernau (ddp-lbg). Das Evangelisch-Freikirchliche Krankenhaus in Bernau hat nach eigenen Angaben als erstes Herzzentrum in Berlin/Brandenburg künstliche Herzklappen durch die sogenannte Schlüssellochtechnologie eingesetzt. Wie ein Sprecher am Samstag mitteilte, sei der Eingriff in dieser Woche bei allen fünf Patienten «komplikationsfrei und reibungslos» verlaufen. Dabei sei der Ersatz der Herzklappe mittels eines Katheters über die Leistenbeuge ausgeführt worden.
Der Eingriff werde bei altersbedingten Verengungen der Aortenklappe durchgeführt, heißt es weiter. Besonders für ältere Menschen, für die ein herzchirurgischer Eingriff ein hohes Risiko darstelle, könne das Verfahren eine schonende Alternative sein. Weltweit seien bisher rund 1000 Klappen dieser Art eingesetzt worden. Die Erfolgsrate liege bei 97 Prozent. Das Herzzentrum Brandenburg in Bernau war für den Einsatz von einem Expertengremium ausgewählt worden.
(ddp)
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Die Erfolgsrate liege bei 97 Prozent
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