«Nach elf Jahren Handball ohne Pausen im Verein und in der Nationalmannschaft muss ich meinem Körper Erholungsphasen geben. Ich werde bald 32 und will noch einige Jahre im Verein spielen. Da bleibt mir keine andere Wahl», begründete der Rückraumspieler von Meister HSV Hamburg seinen erwarteten Entschluss.
Seit März 2001 hat Hens, dem der Spitzenname «Pommes» verpasst wurde, insgesamt 199 Länderspiele für Deutschland bestritten und dabei 565 Tore erzielt. Seine größten Erfolge waren der Gewinn des EM-Titels 2004 und Platz zwei bei den Olympischen Spielen in Athen im selben Jahr. Als Krönung wurde der Hamburger 2007 Weltmeister.
«Der deutsche Handball hat Pascal Hens eine Menge zu verdanken», sagte DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier. Bundestrainer Martin Heuberger äußerte zugleich Verständnis, aber auch Bedauern zum Rücktritt seines Führungsspielers. «Schade, dass Pommes sich zu diesem Schritt entschlossen hat, er hat die Kapitänsrolle in unserer Mannschaft vorbildlich ausgefüllt.»


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