Auch auf Autobahnen und Schienenstrecken kam es zu erheblichen Behinderungen. Die Passagiere von Zügen im Süden Englands mussten mit Verspätungen von mindestens 30 Minuten rechnen. Auch die Londoner U-Bahn kämpfte mit Verspätungen, die mit dem Wetter erklärt wurden.
Heathrow war bereits im vergangenen Winter in heftige Kritik geraten, nachdem weniger als zehn Zentimeter Schnee den Flughafen für Tage praktisch lahmgelegt hatten und der gesamte europäische Flugverkehr beeinträchtigt wurde. In der Folge wurden elf Millionen Pfund in neue Schneeräumtechnik und Enteisungsanlagen investiert.
"Diese Entscheidung bedeutet, dass die größte Zahl der Passagiere fliegen kann und die Ausfälle auf einem Minimum bleiben", sagte Flughafenchef Normand Boivin zu der Teilsperrung. An den anderen großen Londoner Flughäfen in Gatwick, Stansted und Luton lief der Flugverkehr am Sonntag weitgehend normal. In Birmingham mussten einige Passagiere nach Flugausfällen im Terminal übernachten.
Der meiste Schnee auf der Insel fiel nach Angaben von Meteorologen im nordenglischen Church Fenton und in Wattisham (Suffolk), wo jeweils 16 Zentimeter gemessen wurden.


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