Vor der Eröffnung fand ein Festumzug mit rund 4700 Teilnehmern statt. In ihrem Grußwort sagte Kraft: «Dieses Fest steht für ein Stück Heimat. Das soll gewürdigt und gefeiert werden». Sie erklärte im Blick auf die Loveparade-Tragödie mit 21 Toten, dass Volksfeste auch künftig nichts von ihrer Anziehungskraft verlieren würden, da sie ihre Region über lange Zeit prägten.
Neuheiten auf dem Rummelplatz sind in diesem Jahr die Boxbude «Fight Club», wo sich jeder im Kämpfen und Sumo-Ringen erproben kann, und das 60 Meter große Riesenrad «Expo Star». Zum zweiten Mal wird der «Revierkönig» gesucht. Teilnehmer sollten das Publikum durch ein Kunststück, einen Zaubertrick, eine sportliche Leistung sowie eine Gesangs- oder eine Tanzeinlage überzeugen, hieß es.
Allerdings müssen die Besucher der Kirmes in diesem Jahr auf ein wichtiges Wahrzeichen verzichten. Das Cranger Tor wurde fünf Tage vor Beginn des Volksfestes bei einem Unfall so schwer beschädigt, dass das schmiedeeiserne Tor durch ein Transparent ersetzt werden musste.
Die Cranger Kirmes ist Hernes Beitrag zum Kulturhauptstadt-Jahr 2010. Gefeiert wird dies ab Sonntag (8. August) mit einer «Local-Heros-Woche». Dazu finden unter anderem ein Gospelkonzert, sieben Kulturschiff-Fahrten und eine historische Kirmesausstellung statt.
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