Gutachter - Magazin: Zwei HSH-Nordbank-Vorstände vor dem Aus
07.11.09 | 08:32 UhrWie das Nachrichtenmagazin «Focus» vorab berichtet, will Aufsichtsratschef Hilmar Kopper auf einer außerordentlichen Sitzung des Kontrollgremiums am Dienstag beschließen lassen, dass die Verträge des stellvertretenden Vorsitzenden Peter Rieck und des Kapitalmarktvorstandes Jochen Friedrich aufgelöst werden. Grundlage für die geplante Entlassung sei ein Gutachten der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer über Verfehlungen bei Geschäften der Bank.
Bei den Milliardendeals Omega 52 und Omega 55 wurden dem Blatt zufolge hohe Risiken vorübergehend ausgelagert. Auf diese Engagements musste die HSH später 517,3 Millionen Euro abschreiben. Die beiden Vorstände sollen dafür die Hauptverantwortung tragen.
Die Gutachter hätten Rieck und Friedrich «erhebliche Sorgfaltspflichtverletzungen» bei diesen Geschäften bescheinigt, schrieb das Magazin. Vorstandschef Dirk Jens Nonnenmacher, der Omega 55 mit unterzeichnet hatte, werde hingegen im Wesentlichen entlastet. Er sei erst wenige Wochen im Amt gewesen und habe den Deal daher nicht überschauen können, hätten die Gutachter argumentiert.
München (ddp)
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Die Gutachter hätten Rieck und Friedrich «erhebliche Sorgfaltspflichtverletzungen» bescheinigt Der Aufsichtsrat der kriselnden HSH Nordbank will sich angeblich von zwei Vorständen trennen, die maßgeblich für verlustreiche Milliardengeschäfte verantwortlich sein sollen.
Die Gutachter hätten Rieck und Friedrich «erhebliche Sorgfaltspflichtverletzungen» bescheinigt Der Aufsichtsrat der kriselnden HSH Nordbank will sich angeblich von zwei Vorständen trennen, die maßgeblich für verlustreiche Milliardengeschäfte verantwortlich sein sollen.
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