Käufer ist nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» der britische Investor Star Capital. Die Verträge sollten in den nächsten Tagen unterschrieben werden, schreibt das Blatt weiter. «Der Verkauf läuft auf ein erfolgreiches Ende zu», sagte eine Sprecherin.
Der «FAZ» zufolge übernehmen die Briten den zivilen Schiffbau mit knapp 500 Millionen Euro Umsatz und rund 1500 Beschäftigten. Dies hatte zuvor auch schon die «Financial Times Deutschland» gemeldet. Der in der U-Boot-Werft HDW gebündelte militärische Schiffbau verbleibt diesen Informationen zufolge bei ThyssenKrupp. Beschäftigte sollten nicht entlassen werden, hieß es laut «FTD». Der Bremer «Weser-Kurier» hatte zuletzt von einem Kaufpreis in Höhe von nur 20 bis 22 Millionen Euro und von einer fünfjährigen Beschäftigungsgarantie berichtet.
Die 1877 durch Hermann Blohm und Ernst Voss gründete Werft Blohm+Voss gehört zu den traditionsreichsten deutschen Schiffbaubetrieben. Seit 2005 gehört sie dem Werftenverbund ThyssenKrupp Marine Systems AG an, der aus dem Zusammenschluss von ThyssenKrupp Werften und der HDW-Gruppe entstanden ist. Unter anderem werden bei Blohm+Voss Luxusyachten gebaut, Schiffe repariert und modernisiert und Maschinen gebaut.


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