Berlin/München (ddp-bay). Die Avancen des neuen CSU-Generalsekretärs Alexander Dobrindt gegenüber den Grünen stoßen bei der Öko-Partei auf wenig Gegenliebe. «Wir sind nicht der Kummerkasten der CSU», sagte die Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Steffi Lemke, der «Financial Times Deutschland» (Mittwochausgabe). Lemke fügte hinzu: «Worüber die CSU mit uns reden will, ist mir ein Rätsel. Worüber kann eine Partei, die gerade das Umweltgesetzbuch gekippt hat, deren Parteivorsitzender als Gentechnikminister auftritt und die für Atomkraft in Deutschland steht, mit uns reden wollen?»
Dobrindt hatte in der «Financial Times Deutschland» vom Dienstag die CSU als «moderne und weltoffene» Volkspartei dargestellt, die mit allen gesellschaftlichen Gruppen sprechen müsse. Dies gelte auch für die Grünen. «Ich möchte die Diskussion mit den Grünen führen und erhalten», sagte der CSU-Bundestagsabgeordnete. Die Berührungspunkte etwa beim Klimaschutz seien «eine Grundlage, auf der wir unseren Dialog aufbauen können».
ddp/stu/kos

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