Der Dax sank um 0,77 Prozent auf 6713 Punkte. Zum Wochenauftakt hatte es der Leitindex in einem wechselhaften Verlauf zeitweise auf ein Sechsmonatshoch geschafft, war dann aber mit einem knappen Minus aus dem Handel gegangen. Der MDax gab am Dienstag um 1,12 Prozent auf 10 259 Punkte nach und der Technologiewerte-Index TecDax büßte 0,85 Prozent auf 763 Punkte ein.
«Die Zitterpartie um Griechenland lähmt die Börsen», hieß es in einem aktuellen Kommentar der Landesbank Baden-Württemberg. Die Experten von Bernecker schrieben, dass die Märkte «unverändert eine Warteschleife über Griechenland drehen».
Automobilaktien präsentierten sich europaweit in schwacher Verfassung. Händler verwiesen auf Aussagen der chinesischen Regierung, wonach sich das Wachstum der Industrieproduktion in China wegen einer schwächelnden Weltkonjunktur und der europäischen Schuldenkrise im ersten Quartal verlangsamen könnte. Daimler verloren 2,27 Prozent, VW-Vorzüge gaben um 1,46 Prozent nach und BMW verbilligten sich am Dax-Ende um 2,29 Prozent. Dagegen gewannen die Titel des Salz- und Düngemittelherstellers K+S 1,15 Prozent auf 40,460 Euro, nachdem der norwegische Konkurrent Yara gute Zahlen vorgelegt hatte.
Gewinnmitnahmen nach überraschend vorgelegten Eckdaten ließen im MDax die Aktien der Optikerkette Fielmann um 6,80 Prozent auf 74,05 Euro absacken. Die zuletzt gut gelaufenen Titel von HHLA verloren mehr als anderthalb Prozent, obwohl der Containerboom dem Hamburger Hafenbetreiber im abgelaufenen Jahr einen Umsatz- und Gewinnsprung beschert hatte.
Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 1,53 (Vortag: 1,54) Prozent. Der Rentenindex Rex stieg leicht um 0,02 Prozent auf 131,36 Punkte. Für den Bund-Future ging es um 0,09 Prozent auf 138,50 Punkte nach unten. Der Kurs des Euro stieg. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3113 (Montag: 1,3042) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7626 (0,7668) Euro.


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