Nachdem die Notenbanken über zwei Jahrzehnte auf der Verkäuferseite standen, hat nun offenbar ein Umdenken eingesetzt. Trotz Rekordpreisen diversifizieren immer mehr Länder Ihre Währungsreserven in Gold und gehen offensichtlich davon aus, dass die Preise weiter steigen beziehungsweise sehen Gold als sinnvolle Absicherung für eine eventuelle Krisensituation an. Auch der Versuch, die Abhängigkeit vom aktuell schwachen US-Dollar zu reduzieren, dürfte eine der Motivationsgründe sein, warum bei den Zentralbanken Gold wieder hoch im Kurs steht. Gleichzeitig senden auch viele namenhafte Minenunternehmen, darunter beispielsweise Barrick, im Zuge der jüngsten Dehedging-Welle bullische Signale in den Markt.

Die Experten von silberinfo sehen deswegen vermehrt Anzeichen dafür, dass aktuell bei Gold der in Phase III des Bullmarktes erfolgt. Insbesondere der Anstieg auf Euro-Basis kann als eindeutiges Indiz dafür gewertet werden, dass hinter der aktuellen Rallye mehr steckt als nur ein schwacher US-Dollar. (Einzelheiten dazu im Buch: Investieren in Gold / ISBN: 978-3-89879-429-9) (25.11.2009 si/as/tw)