Im Experiment sei es jetzt erstmals gelungen, die energiefressenden Verwirbelungen durch gezielte Impulse zu beruhigen, berichtet das Team um Björn Hof vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) im US-Fachjournal «Science» (Bd. 327, S. 1491).
Die turbulenten Strömungen seien wahre Energiefresser, sagte Hof. «Sie verschlingen oft zehnmal soviel Energie wie eine ruhige Strömung derselben Geschwindigkeit.» In Versuchen mit strömendem Wasser in einer zwölf Meter langen Glasröhre fanden die Wissenschaftler zunächst heraus, dass in turbulenten Wirbeln die Flüssigkeit am Rand vergleichsweise schnell und in der Mitte relativ langsam unterwegs ist.
Mit gezielten Wasser-Injektionen in bestimmten Abständen konnten die Forscher erreichen, dass die turbulenten Wirbel verschwinden und das Wasser insgesamt ruhiger und ohne großen Energieverlust dahinströmt. «Der Energieaufwand für diese gezielten Eingriffe ist so gering, dass sich unter dem Strich erheblich Energie einsparen lässt,» sagte Hof.
Göttingen/Washington (dpa)






























