Görner fordert Mindestlohn für Leiharbeit
IG-Metall-Vorstandsmitglied Regina Görner (CDU) fordert die rasche Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Der Staat müsse strengere Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten setzen, denn Spekulanten schafften keine Werte, sagte die frühere saarländische Arbeits- und Sozialministerin am Samstag auf der Maikundgebung ihrer Gewerkschaft in Remscheid.
Nicht weniger Staat sei nötig, sondern genug Staat, damit dieser für Gerechtigkeit sorge. Nur der Staat könne die Grundlagen und die Infrastruktur schaffen, die für eine gesunde Wirtschaft und damit auch für einen funktionierenden Arbeitsmarkt nötig seien, betonte Görner.
Sie plädierte dafür, einen Mindestlohn in der Leiharbeit einzuführen. Für viele sei Leiharbeit ein Einstieg in den Arbeitsmarkt, doch gerade Leiharbeiter seien zuerst entlassen worden. Es gebe gute Gründe für Leiharbeit, aber keine Gründe, Leiharbeiter schlechter zu bezahlen.
Gleichzeitig sprach sich Görner für eine Ausbildungsabgabe aus. Nicht nur im Rahmen der Leiharbeit habe die Krise junge Menschen besonders hart erwischt, ihre Ausbildungschancen sänken. Daher sollten Unternehmen dafür zahlen, wenn sie nicht ausbilden.
ddp/akr/iha
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IG-Metall-Vorstandsmitglied Regina Görner (CDU) fordert die rasche Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Der Staat müsse strengere Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten setzen, denn Spekulanten schafften keine Werte, sagte die frühere saarländische Arbeits- und Sozialministerin am Samstag auf der Maikundgebung ihrer Gewerkschaft in Remscheid.
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