New York (dapd-nrw). 'Wenn Opel gerettet wird, dann jetzt, und die Einschnitte werden tief gehen', sagte ein nicht namentlich genannter GM-Manager dem Blatt.
Ein Opel-Sprecher wollte den Bericht am Mittwoch nicht bestätigen und sagte lediglich, das Unternehmen müsse 'in die Lage versetzt werden, auch dauerhaft Gewinne zu schreiben'. GM hat in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahrs 580 Millionen Dollar (438 Millionen Euro) in Europa verloren. Der Konzern GM schreibt dagegen hohe Gewinne, seitdem er sich in einem Insolvenzverfahren von teuren Pensionsverpflichtungen trennen und unprofitable Werke schließen konnte. Am 16. Februar stellt der Konzern seinen Jahresabschluss vor, mit weiteren Opel-Verlusten ist zu rechnen.
In dem Zeitungsbericht ist sogar von 'horrenden' Verlusten bei Opel im vierten Quartal die Rede. Die Einschnitte vor zwei Jahren seien nicht tief genug gewesen, wird der nicht näher genannte GM-Manager zitiert, 'es gibt eine zunehmende Frustration' wegen Opel.
Bislang habe GM aber keine Einigung mit den Gewerkschaften über Lohnverzicht und mögliche Standortschließungen erzielt, schrieb die Zeitung. Im Gespräch sei die Verlagerung von Teilen der Produktion aus Korea, um Jobverluste auszugleichen.
dapd


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