Gigaset (ehemals Arques) hat sich im Zuge der Wandlung vom Beteiligungsunternehmen zum Telefongeräteproduzenten in der Vergangenheit von vielen Unternehmensteilen getrennt. Kern des neuen Unternehmens ist die ehemalige Telefongerätesparte von Siemens . Wegen des Umbaus büßt das Unternehmen einige hundert Millionen Euro Umsatz ein, erhofft sich aber eine höhere Profitabilität.
Für das laufende vierte Quartal rechnet das Management mit einer "starken" Geschäftsentwicklung. "Wir erwarten zudem keinen signifikanten Rückgang der Nachfrage nach unseren Produkten als Folge der sich in den vergangenen Monaten verschärfenden Euro-Finanzkrise", sagte Vorstand Maik Brockmann.
Trotz leicht rückläufiger Umsätze in Südeuropa ist das Management daher zuversichtlich, die Jahresziele eines Umsatzes von 540 Millionen Euro und eines EBITDA von 57 Millionen Euro zu schaffen. Je Aktie soll der Gewinn 0,36 Euro betragen.


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